„Es gibt kein Tor, kein Schloß, keinen Riegel, den ihr vor die Freiheit meines
Geistes setzen könnt!“ schrieb Virginia Woolf und betont damit die Unbezwingbarkeit
der menschlichen Vorstellungskraft und inneren Freiheit, die selbst durch physische
oder gesellschaftliche Barrieren nicht eingesperrt werden kann.
Die Unabhängigkeit der Kreativität und des Intellekts sind dabei ihre zentralen Punkte.
Bilder entstehen durch Reflexion - im direkten und im übertragenen Sinn.
Für mich geht es in der Fotographie um das bewusste Wahrnehmen, das Hin-
sehen, das Beobachten, das Reflektieren, das Erfassen.
Die Welt wird dadurch größer - nicht weil ich mehr Orte besuche, sondern weil
die Orte mehr Tiefe bekommen.Wie schreibt der Reisefotograph Elia Locardi:
„Es geht darum, sich immer wieder neu einzulassen, neugierig zu bleiben.
Und diese veränderte Form des Sehens ist leise, aber nachhaltig und sie bleibt
nicht nur auf das Fotografieren beschränkt - dieser andere Blick bleibt.
Vielleicht ist das das eigentliche Geschenk der Fotografie.“
Die Entwicklung einer eigenen Bildsprache ist somit eng an die Persönlichkeit
des/r Fotografierenden gebunden.
Ich kombiniere meine Bilder z.T mit Texten. Wie Paul Klee, sehe ich Literatur und
bildende Kunst dem gleichen Impuls entspringend - sie folgen der Intention,
einer Idee, einer Überlegung Gestalt zu geben.
Im Kern geht es für mich darum, immer neugierig zu bleiben - nicht das Finden von
„Antworten“oder „subjektiven Wahrheiten“ ist das Ziel. Auf der Suche zu bleiben,
lebendig zu bleiben, neugierig und kritisch zu bleiben, im Dialog und in der
Reflexion mit sich und der Umwelt zu bleiben ist das Ziel.
Auf der Seite mybooks, habe ich einige meiner Arbeiten verlinkt, viele der hier
gezeigten Bilder wurden ausgezeichnet, sind veröffentlicht oder in diversen
Galerien zu sehen.
Meine Ausrüstung besteht aus der Canon Eos R6 Mark III, einer Leica X, und einer Leica Q
mf-photography.at
„Das Ziel ist nie ein Ort, sondern eine Betrachtungsweise.“ Henry Miller